Nimm das Blei!

Nimm das Blei!

Blei oder Glas? Diese Frage stellt man sich jedes Mal auf ein neues, wenn die Montage neu geknotet werden muss. Es gibt ein paar starke Argumente für beide Seiten, jedoch ist das Blei dem Glas doch um Längen voraus!

Kein Material bringt in unserem Sport eine so hohe Dichte mit sich – ausser Tungsten – und lässt den Köder in Null-Komma-Nichts auf den Gewässergrund sausen wie das Blei. Eine Kompate schwere Form ist zusätzlich noch unanfälliger gegenüber Wind. Gerade wenn er von vorne oder der Seite kommt. Auch in diesem Fall würde unsere Pose ihr Ziel nicht verfehlen.

In Grammschritten geht es der perfekten Bebleiung entgegen

Schrot oder Durchlaufblei

Geschmackssache? Nein, denn ein Laufblei lässt sich leichter wieder von der Schnur nehmen und ist dementsprechend mehrfach verwendwar, während Schrotbleie gerne darunter leiden und mehrfaches verwenden diese auch noch in Mitleidenschaft zieht. A propos – Die Trout Master Durchlaufbleie sind von einer Gummierung umhüllt und lassen die Schnur genau mittig durch das Blei laufen. So nimmt die Schnur keinen Schaden, wenn das Blei auf der Schnur tanzt! Auch ein verstellen des Bleis mittels Stopper geht super einfach. Bleischrote sind oft zu fest auf der Schnur montiert, wodurch sie diese beschädigen könnten.

Blei und Glas im Vergleich. Man erkennt das deutlich geringere Volumen des Bleis.

Kompaktheit für stabile Lauftiefe

Wie schon eingangs erwähnt bietet uns ein Laufblei oder Stabblei eine kompakte Bebleiung, die sich frei auf der Hauptschnur bewegen kann. das ist ein Vorteil, da wir so unsere Lauftiefe des Köders sicher festlegen können. Indem wir nämlich mit einem Stopper das Blei im Abstand zur Pose variieren verändern wir auch die Lauftiefe.

Einfach schön und schlank die ganze Sache

Ein Glas dagegen hat einen zu hohen Widerstand als das man es wirklich tief fischen könnte oder nicht?
Wie sind eure Meinungen hierzu?