Nachtangeln am Forellenteich

Nachtangeln am Forellenteich

Geht das überhaupt? Forellen sind doch nicht nachtaktiv!?
Im Prinzip richtig, so ganz aktiv wie am Tag sind Forellen nachts nicht. Jedoch ist am Forellenteich so einiges anders und ein Ansitz bei Nacht kann sich echt lohnen.

Fischarten am Forellenteich

In vielen Teichen werden neben Forellen auch Störe und Welse besetzt. Diese Welse und Störe sind auch Nachts sehr gut zu fangen. Jedoch bleiben wir erst einmal bei der Forelle. Diese sind auch nachts noch im Teich und ruhen natürlich auch – das machen sie aber auch teilweise Tagsüber und wir beangeln sie dennoch. Auch ein Leckerbissen bei Nacht wird von den Forellen gerne genommen, wenn dieser leicht zu bekommen ist.

Stör angeln am Forellenteich
Störe sind beliebte Zielfische am Forellenteich

Am Forellenteich sollte man des Nachts vor allem auch die Ohren spitzen und auf Geräusche am Wasser achten. Nicht selten schlürfen auch Forellen nachts Teig oder Insekten von der Oberfläche.
Schleppen ist auch jetzt eine gute Methode um die trägen Forellen zu finden und zu animieren. Die Stop and Go Technik, bei der der Köder kurz angezogen wird und dann wieder stehen gelassen wird, eignet sich hervorragend. So fischt man aktiv viel Fläche ab, lässt den Köder aber dennoch ruhig vor der vermuteten Forelle tanzen.

Der richtige Köder für das Nachtangeln

Bei schlechter Sicht oder Dunkelheit, einfach ein Knicklicht einstecken
Mit der richtigen Pose erkennt man jeden Biss – auch nachts!

Wenn es dunkel wird sehen die Forellen nicht mehr viel. Hier ist es wichtig stark riechende Köder einzusetzen, die den Forellen zusagen. Vorallem Dendrobenas und Bienenmaden eignen sich hierbei. Nicht nur Forellen, auch Wels und Stör sind dankbare Abnehmer für diese Köder.
Generell sollte man seine Köder, wenn man Störe vermeiden will, eher etwas flacher anbieten als sie auf Grund zu legen. Hier können Pilotposen auf dem Vorfach für den nötigen Auftrieb sorgen und somit dafür sorgen, dass der Köder über dem Grund schwebt. Wie hoch liegt im ermessen des Anglers.
Jedoch sollte man dann nicht auf einen Sbiro als Grundblei zurückgreifen, sondern ein echtes Grundblei verwenden um den Köder am Grund anzubieten, da die Pilotpose leichte Sbirolinos eventuell mit vom Boden heben können.