Forellenangeln mit Naturködern

Forellenangeln mit Naturködern

Eine Angelei, beziehungsweise eine Köderart, mit der wir uns hier noch nicht richtig auseinander gesetzt haben, ist das Angeln mit Naturködern.
Ein Nachteil vorweg – die Köder halten sich nicht so lange wie künstliche Köder. Kaufen kann man sie in jedem Angelladen um die Ecke und mittlerweile auch an den Teichanlagen selbst.

Naturköder können aktiv auf Forelle gefischt, aber natürlich auch passiv angeboten werden und bringen auch hier sehr gute Fische.

Welche Naturköder für Forelle

Ein Klassiker, den jeder kennt, der mittlerweile aber sehr unterschätzt wird, ist die klassische Made. Nicht die Bienenmade, sondern die Fleischmade. Diese kleinen quirligen Köder machen viel Aktion am Haken und kitzeln so manche Forelle aus der Reserve. Kostengünstig sind sie obendrein!
Aktiv gefischt wird es jedoch schwierig, da die Maden sich ständig bewegen und wir keinen rotierenden Köder erhalten. Deshalb ist die Made eher für das Angeln auf Stand geeignet.

Bienenmaden und Würmer gehören zu den bekanntesten Forellenködern.

Bienenmade

Ein beliebter Köder zum Angeln auf Forelle. Die Bienenmade.

Die Bienenmade ist wohl der gängigste Naturköder unter der Sonne. Eigentlich sind es die Larven von Wachsmotten, die sich einfach nachzüchten lassen.
Wir brauchen also keinen Bienenstock um uns diese zu züchten. Bienenmaden haben wenig Eigenaktion und lassen sich super als „L“ anködern und so zum rotieren beim Schleppen bringen. Dieser Köder bildet einen etwas größeren Happen für die Forelle und wird auch gerne zum Angeln auf Stand eingesetzt oder als Trailer am Spoon.
Beim Fischen mit Bienenmaden sollten dünndrähtige und sehr scharfe Haken verwendet werden, um ein Aufplatzen der Larve zu verhindern.

Der Wurm zum Forellenangeln

Würmer sind bekanntlich der absolute Klassiker. Wer denkt nicht direkt an Würmerbaden, wenn er ans Angeln denkt? Würmer finden sich im eigenen Garten und im Laden finden sich mittlerweile verschiedene Größen und Arten. Wie zum Beispiel die großen Tauwürmer und ihre kleineren, quirligen Kollegen, die Dendrobenas. Dendrobenas sind sehr quirlig und haben einen starken Eigengeruch, der sich noch einmal verstärkt wenn sie angeködert werden. Tauwurmer dagegen sind sehr fleischig und bieten einen ordentlichen Happen. Beim Stop and Go angeln spielen die Würmer verführerisch am Haken und können dadurch „semi“ aktiv gefischt werden und den ein oder anderen Bonus Fisch bringen.

Posenmontage mit Naturködern

Diese kurze Übersicht soll gerade den Anfängern einen kleinen Überblick geben und auch den Profis helfen sich einmal mehr an die guten alten Naturköder zu erinnern. Denn oft wird vergessen wie gut man doch damals auch ohne Gummi und Metall gefangen hat!